Vereine

SGV Resser-Mark e.V. 1945

70 Jahre SGV Resser Mark

Eine Handvoll Leute hat im Jahr 1945 diesen Verein gegründet. Es war das erste und wohl auch schwerste Jahr der Nachkriegszeit. Die Menschen sehnten sich nicht nur nach Frieden in einem Garten, sondern ihr Leben war bestimmt durch den täglichen Überlebenskampf. Es gab in der Folgezeit Höhen und Tiefen zu bewältigen, doch die positiven Veränderungen, die im Laufe der Jahre stattfanden, sind nicht zu übersehen. Unsere Anlage befand sich immer in einem guten Zustand. Das beweisen nicht zuletzt die zahlreichen Auszeichnungen. Aus diesem Grunde haben wir uns zum diesjährigen Sommerfest ein besonders schönes Programm ausgedacht. Am ersten Augustwochen-ende feierten wir über zwei Tagen mit buntem Bühnenprogramm Geburtstag. Besucher mit viel guter Laune, nette Akteure und tolles Wetter machten dieses Fest für uns unvergesslich. Wir wünschen uns noch viele gemeinsame Jahre im Vereinsleben.

 B. Buczkowski

 (Schriftführerin)

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Herbstfest beim KGV „Glückauf-Schaffrath“ e.V.

Der KGV „Glückauf-Schaffrath“ feierte am Samstag den 10.10.2015 sein diesjähriges Herbstfest. In feierlichem Rahmen wurden unsere Jubilare geehrt.

Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Wolfgang Thurner, Helgard Menge und Rolf Bonka. Anneliese Kleina wurde für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Bei Musik und Guter Stimmung verbrachten wir einen schönen Abend im Kreise von Freunden.

A. Kreulich, Schriftführerin

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v.l. Wolfgang Thurner 25J.,Anneliese Kleina 40J.,Helgard Menge 25J.,Rolf Bonka 25J.



Kleingartenanlage Buer-Hassel-Wilhelmsruh

Erntedank und Mitgliederehrung 2015

Würde man den Eiffelturm 11,6 x aufeinander übereinander stapeln, so erreichte man ungefähr eine Höhe von 3724 Metern. Aber wer braucht das schon??

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Allerdings, nehme man sämtliche 33492 Ziegelsteine, mit den Maßen LxBxH 24x11,5x11,3cm, die Gartenfreund Helmut Czayka als Maurer während seiner langjährigen Verbundenheit mit dem KGV Wilhelmsruh in der Kleingartenanlage verbaut hat, so ergibt das ungefähr diese Höhe – unvorstellbar, oder???

Sieben Gartenlauben und das nicht gerade kleine Vereinsheim sind mit seiner Tatkraft, Ausdauer und mit seinen Händen aufeinander gestapelten und natürlich vermauerten Ziegelsteinen entstanden. Noch heute sichtbare Zeichen seines Engagements. Nicht nur das. Dank seines Fach- und Sachverstandes steht noch heute Gartenfreund Helmut Czayka dem Verein unermüdlich als Wertermittler mit Rat und Tat zur Seite.

Das war Grund genug, ihn  während einer kleinen Feierstunde am Erntedankfest für seine fast 50jährige Treue zum KGV Buer-Hassel-Wilhelmsruh im Namen des Vereins durch den Vorsitzenden Hermann Labusch und dem stellvertretenden Vorsitzendem, Peter Schmitz zum Ehrenmitglied zu ernennen.

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von links Hermann Labusch (Vorsitzender). Peter Schmitz (stellv. Vorsitzender), Helmut Czayka, Adelheid und Ewald Hermann

Für 40jährige Mitgliedschaft und Treue zum Verein wurden dem Gartenfreund Ewald Herman und seiner Gattin Adelheid während der Feierstunde die Ehrennadeln in Gold sowie jeweils eine Urkunde überreicht.

Ebenfalls auf eine 40jährige Vereinsmitgliedschaft kann das Vereinsmitglied Ary Sowa zurückblicken. Bedauerlicherweise konnte er aus familiären Gründen nicht an der Feierstunde teilnehmen. Mit den besten Wünschen der Gartenfreunde- und freundinnen des Vereins wurde ihm durch den Vorsitzenden Hermann Labusch Eherennadel, Urkunde sowie der Präsentkorb in seiner gewohnten Umgebung zu Hause überreicht.

Als Dankeschön für ihre Treue, ihre Mühe und ihren Einsatz im KGV Buer-Hassel-Wilhelmsruh erhielten alle oben erwähnten Gartenfreunde aus den Händen des Vorstandes einen üppig gefüllten Geschenkkorb.

Nach all den Ehrungen, wurde ein mit Speis, Trank und Tanz versehenes, gemütliches Erntedankfest gefeiert.  

Christian Schiedeck



Frauengruppe des Kleingartenvereins Buer-Hassel-Wilhelmsruh

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Die seit 63 Jahren bestehende Frauengruppe, mit den, in den besten Zeiten 112 zählenden aktiven Mitgliedern aus den Reihen der Gartenfreunde des Kleingartenvereins Buer-Hassel-Wilhelmsruh, hat bedauerlicherweise zum Ende diesen Jahres  ihre Auflösung bekannt gegeben.

Nur noch 20 Mitglieder zählt die Frauengruppe heute, sehr bedauerlich, so Monika Bährens, die Vorsitzende der Frauengruppe, obwohl sich der Anteil der Gartenfreundinnen innerhalb des Vereins deutlich verjüngt hat. Aber wie in vielen dieser traditionellen Vereinigungen ist die Bereitschaft der einzelnen Vereinsmitglieder, einhergehend mit beruflichem Einsatz und persönlichen Interessen, sich für ihren Verein zu engagieren, leider verloren gegangen. Das müssen wir irgendwie ändern.

                                                               Aber wie??

Diesen, oben im Bild zu sehenden Mitgliedern der Frauengruppe, ist es innerhalb kürzester Zeit, während ihrer einmal im Monat stattfindenden Zusammenkunft, aus den eigenen Reihen gelungen, 1000,00€ zu sammeln.

1000,00€, ein Haufen Geld.

Die Mitglieder der Frauengruppe waren von vornherein entschlossen, das gesammelte Geld einer sozialen Einrichtung zur Verfügung zu stellen.

Schnell wurde es zu einer Herzensangelegenheit aller Beteiligten, diese Summe dem Kinderhospiz Arche Noah in Gelsenkirchen zu spenden.

Christian Schiedeck



KgV „Bismarck-West e.V.“                   29.09.2015

50-jähriges Vereinsjubiläum

Rhein-Herne-Kanal und Emscher sowie das Vereinsgelände des KgV „Gelsenpark e.V.“ bilden die Grenzen der heutigen Kleingartenanlage „Bismarck-West e.V.“, die vor nunmehr 50 Jahren hier neu angesiedelt wurde, da das ursprüngliche Vereinsgelände industriellen Zwecken weichen musste.

Aus einer Brachlandschaft haben die Gartenfreundinnen und Gartenfreunde mit viel Engagement die Fläche parzelliert und von Wildwuchs befreit und bis heute befinden sich 66 Kleingartenparzellen auf dem Vereinsgelände.

Das 50-jährige Vereinsjubiläum haben die heutigen Mitglieder zum Anlass genommen um gemeinsam Rückschau zu halten, von „alten Zeiten“ zu plaudern und einen gemütlichen Tag miteinander zu verbringen.

Die Jubilare aus der „Gründerzeit“ wurden mit entsprechenden Urkunden und Blumengebinden geehrt.Die Mitglieder Naussed und Kreits konnten aber nicht an der Feier teilnehmen.

Wir wünschen uns für die Zukunft, dass die o.g. Mitglieder „der ersten Stunde“ noch lange ihre Parzellen bewirtschaften können und allen anderen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden, dass auch sie einmal auf eine so lange Vereinszugehörigkeit mit Freude zurückblicken werden.

gez. Heinz Wessels

Vereinsvorsitzender

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von links: Eheleute Otten, Eheleute Faber, Eheleute Buckmann, Eheleute Polaszyk.


Zur Nachahmung empfohlen

Kleingärtner Kicken für den guten Zweck

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  „Lasst uns doch mal etwas anderes machen“, so der Zuruf eines Gartenfreundes beim Sommerfest 2014 des KGV „Am Trinenkamp“ e.V.. Gesagt, getan und schon kurze Zeit später stand fest: Im nächsten Jahr planen wir ein Menschen-Kicker Turnier.

  „Aber bloß eine Gaudi-Veranstaltung, nicht mit uns“, so unser Vorstand, „da muss mehr draus gemacht werden. Wenn schon eine Veranstaltung, dann eine für einen guten Zweck“. Der benachbarte KGV „Bismarckhain“, der vereinsinterne Fan-Club und unsere Herrengruppe wurden mit ins Boot geholt und alle sagten zu. Und nachdem fest stand, die Veranstaltung durchzuführen, wurde beschlossen, die Erlöse je zur Hälfte dem kath. Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth und dem Förderverein Kinderhospiz Gelsenkirchen e.V. zur Verfügung zu stellen. Der Stadtverband wurde informiert und unser Oberbürgermeister wurde als Schirmherr gewonnen.

  Bis zum ersten Anstoß lag aber noch viel Arbeit vor uns, aber mit vereinten Kräften und einer gehörigen Portion Optimismus konnte das 1. Gelsenkirchener Menschen-Kicker Turnier dann endlich am 20. Juni 2015 starten. Die 10 teilnehmenden Mannschaften kamen mehrheitlich aus Gelsenkirchener Kleingartenvereinen. Mitgemacht haben

KGV Bismarckhain

Bismarckhain Youngsters

Bismarckhain Ladys

Winner Bismarckhain

Blauweißer Partywaggon

Schalker Freunde

KGV Am Sellmannsbach

KGV Wiehagen

Herrengruppe Am Trinenkamp und

Veltins Knappen Am Trinenkamp

  Gut 5 Stunden dauerte es, bis eine Siegermannschaft feststand. Bis dahin hatten sowohl die Mannschaften wie auch die Besucher richtig viel Spaß. Angefeuert von den Zuschauern gaben die Mannschaften ihr Bestes, produzierten reichlich Tore und teils kuriose Spieleinlagen. Obwohl der Spaß im Vordergrund stand, konnte man bei einigen Teilnehmern schon nach dem ersten Spiel (Dauer 6 Minuten) Schweißperlen auf der Stirn sehen. "Das schlaucht ganz schön, hätte ich nicht gedacht", so die Aussage eines Aktiven, "da werden morgen einige mit einem derben Muskelkater aufwachen, ich übrigens auch".

  Als Gäste konnten die Initiatoren die Herren Peters vom Förderverein Kinderhospiz, Rüter vom Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth und unseren Oberbürgermeister Frank Baranowski begrüßen. Alle zeigten sich angetan von der Idee zu dem Turnier selbst und besonders, dass die Erlöse der Aktion dem Hospiz und dem Kinder- und Jugendhaus zu Gute kommen.

  Um das Spielfeld wurden Teilnehmer und Gäste mit den an Sportveranstaltungen üblichen Speisen und Getränken versorgt. Ein Programmheft und die Unterstützung von Sponsoren sorgten dafür, dass reichlich Geld für den guten Zweck zusammen gekommen ist.

  Bei der Siegerehrung, gewonnen hat die Mannschaft der "Veltins Knappen" nach einem packenden Endspiel gegen die "Winners" mit 2 : 1 und anschließenden Übergabe der Schecks konnte man nur strahlende Gesichter sehen. Die Herren Peters und Rüter durften sich über eine Zuwendung von je 500,00€ für ihre Organisation freuen, was angesichts der Tatsache, dass diese Veranstaltung erstmals durchgeführt wurde, einen beachtlichen Erfolg darstellt.

  Unser OB fand die richtigen Worte und versprach, auch im nächsten Jahr wieder zu kommen, hatte sich zuvor bereits ein Ausrichter fürs kommende Jahr gefunden. Somit zeigt unsere Idee Ansätze von Nachhaltigkeit.

  An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön allen Helfern die vor, während und auch nach der Veranstaltung mit zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben. Alle Beteiligten wünschen und hoffen, dass diese Aktion Nachahmer findet.

Friedhelm Walden


Die neue Streuobstwiese des KgV "Am Trinenkamp"

Im Herbst 2013 wurde aus den Reihen der Mitglieder die Frage gestellt, ob wir auf unserer großen Wiese nicht ein paar Obstbäume pflanzen können. Nach einer kurzen vorstandsinternen Diskussion wurde beschlossen, mit den zuständigen Gremien Kontakt aufzunehmen die das Ziel haben:

  • einen Teil unserer Festwiese sowie das Begleitgrün vor den Gärten 1 und 2 in eine Streuobstwiese (mit Hochstammobstbäumen, nur "alte, klassische" Sorten) umzuwandeln,
  • als trennendes Element zu den Gärten eine Hainbuchenhecke anzulegen und
  • anstelle der Begleitgrüns zum Außenzaun hin eine Benjes-Hecke zu schaffen.

Der Stadtverband sagte uns spontan Unterstützung zu. Schnell wurden Fördermittel beantragt, man weiß ja nie und noch im November 2013 wurden Gespräche mit Gelsendienste (dem Grundstückseigentümer) aufgenommen. Bei einem Ortstermin stellten wir unser Projekt vor, wohl wissend, dass es auch zu Rodungen beim bestehenden Baumbestand kommen könnte.

Gelsendienste signalisierte tatsächlich die Bereitschaft, dem Projekt zuzustimmen und bat um schriftliche Beantragung. Es wurde ein entsprechender Antrag gestellt und bereits Mitte Januar 2014 lag die positive Entscheidung vor. Wir konnten loslegen, parallel dazu wurden Baumpaten gesucht. Und tatsächlich, für die ersten acht Bäume fanden sich Interessenten.

Unser Fachberater hat im zeitigen Frühjahr erste Schritte eingeleitet, die unseren Mitgliedern mündlich bzw. per Mail mitgeteilt wurden. Mit schwerem Gerät (siehe Bilder) und viel Handarbeit wurde die Aktion angegangen.

Dann war es soweit, am 28.03.2014 legten zusammen mit unserem Ehrenmitglied Elli Gayk unser Oberbürgermeister Frank Baranowski sowie die anderen Baumpaten kräftig Hand an. Mit den Spaten des ersten Spatenstichs der Anlage von 1984 sowie des ersten Spatenstichs unseres neuen Vereinsheims von 1995 wurde der symbolische Akt der ersten Baumpflanzung auf dem Gelände vollzogen. Begleitet vom Applaus der anwesenden Gäste wurde die Arbeit schnell erledigt und so konnten sich alle den gemütlichen Teil der Aktion zuwenden.

Danach kehrte auf dem Gelände Ruhe ein, wir ließen das neu eingesäte Gras, im wahrsten Sinne des Wortes wachsen. Liebevoll betreut vom Fachberater und seinem Team zeigten sich erste grüne Blätter und auch die ein oder andere Blüte an den Bäumen, sehr zur Freude unserer Imkerin.

Der Sommer ging ins Land und im Frühherbst wurde vom Stadtverband die Bestellung für die Hainbuchenhecke und weiterer vier Bäume ausgelöst. Anfang November wurden vier neue Obstbäume  (1 Apfel, 3 Birnen) und die Heckenpflanzen angeliefert und zügig gepflanzt. 

Am 14.11.2014 konnte der Fachberater stolz feststellen: Unsere Streuobstwiese ist fertiggestellt.

Die Obstbäume werden in Zukunft daran erinnern, dass auch „alte“ Sorten immer noch ihren Platz in Gärten haben, die Benjes-Hecke bietet bereits jetzt ein Refugium für Vögel, Insekten und Kleinstsäuger. Wir hoffen, dass mit dieser Aktion ein weiterer Beitrag zu unseren Projekten, die alle dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet sind, geleistet wurde.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön allen Helfern, Spendern und Unterstützern.

Friedhelm Walden

Vorsitzendes des KgV "Am Trinenkamp"